Am Montag wird das Parlament von Grönland, Inatsisartut, zu einer außerordentlichen Sitzung zusammenkommen, um die Situation im Zusammenhang mit den Vereinigten Staaten zu erörtern. Der einzige Punkt auf der Tagesordnung ist eine Erklärung von Jens-Frederik Nielsen, die vor dem Treffen auf der Website des Inatsisartut veröffentlicht wurde. In seiner Erklärung beschreibt Jens-Frederik Nielsen die Situation wie folgt: Die Vereinigten Staaten vertreten die Auffassung, dass Grönland von den Vereinigten Staaten übernommen und von dort aus regiert werden sollte. Er erklärt, dass der Präsident der Vereinigten Staaten solche Bemerkungen wiederholt gemacht hat – sowohl vor seinem Amtsantritt Anfang 2025 als auch danach – ohne sie zurückzunehmen. Zusammengefasst sind die Botschaft und das Ziel klar: Grönland soll von den Vereinigten Staaten übernommen und von dort aus regiert werden. Laut der Erklärung bleibt diese Position unverändert. Während die Möglichkeit einer militärischen Übernahme kürzlich ausgeschlossen wurde, hat sich die zugrunde liegende Sichtweise auf Grönland und seine Bevölkerung nicht geändert: Grönland soll von den Vereinigten Staaten übernommen und von dort aus regiert werden. „Wir müssen zusammenstehen, um das Grönland zu schützen, das wir kennen. Wir müssen zusammenstehen, um unsere Selbstverwaltung im Rahmen des Königreichs, unser Recht, unsere eigene Zukunft zu entscheiden, und unsere Entwicklung fortzusetzen, zu sichern,“ stellt Jens-Frederik Nielsen fest. —Sermitsiaq