Werden Orbital-Datenzentren die Solarindustrie neu bewerten? Wenn Raumcomputersysteme gebaut werden, könnte der Markt Hunderte von Milliarden Dollar erreichen (chinesische Medien) - Da China und die Vereinigten Staaten ihre Bemühungen zur Sicherung des Satellitenspektrums und orbitaler Ressourcen beschleunigen, entwickelt sich das ~800 km hohe Orbitband zu einem knappen, strategischen Produktionsfaktor. Dongwu Securities argumentiert, dass diese Höhe – die etwa das 5-fache der Sonnenstrahlung im Vergleich zum Boden bietet und eine Umgebung ermöglicht, die dank des Vakuums eine nahezu "natürliche Kühlung" ermöglicht – der optimale Standort für "orbital Datenzentren" geworden ist, die in der Lage sind, die steigende Nachfrage nach KI-Computing zu bewältigen. - Mit der schnell steigenden Leistungsausgabe eines einzelnen Satelliten und den zunehmend greifbaren Konzepten von GW-großen Raumdatenzentren wird die Bildung eines Energiemarktes im Wert von Hunderten von Milliarden Dollar zunehmend diskutiert. In Reaktion darauf verschieben sich die Technologie-Roadmaps von kostspieligem Galliumarsenid (GaAs) hin zu kosteneffizienteren Lösungen wie HJT und Perowskit-Tandemstrukturen, die die Wertgrenzen in der breiteren Solarindustrie neu gestalten. - Laut den Schätzungen von Dongwu Securities könnte der Markt für LEO-Satelliten allein bei 10.000 Satellitenstarts pro Jahr einen Markt von ~200 Milliarden RMB (28,6 Milliarden US-Dollar) für Solarmodule (Solarflügel) schaffen. Wenn über einen längeren Zeitraum auch der Ausbau eines 10 GW-Klasse Raumcomputersystems in Betracht gezogen wird, könnte die Gesamtmarkgröße mehrere Billionen RMB (Hunderte von Milliarden Dollar) erreichen.